Und weiter geht’s, wir sind noch lange nicht müde

In Padang Bai oder besser gesagt Candi Dasa lief erst mal alles nicht wie erwartet. Herbie hat uns in einem Hotel im Nirgendwo zwischen Padang Bai und Candi Dasa untergebracht. Die Anlage war nicht schlecht aber der tägliche Transfer ermüdend, das Essen verhältnismässig teuer (ohne Alternativen weit und breit) und die Hinterlassenschaften der Hunde im Garten abstossend. Die Ausrede von ihm dass Hochsaison sei und er keine Alternativen gehabt hätte, liessen wir nicht gelten, hatten wir die Tour doch schon im November gebucht. Nach zwei Tagen konnten wir dann doch noch nach Padang Bai wechseln. Das Tauchen mit Komang war wie immer Weltklasse. Wir sind ganze drei Tage am selben Tauchplatz getaucht und haben immer etwas Neues gefunden (u.a. seltene und erst noch unterschiedliche Rhinopias, Anglerfische ohne Ende und Schnecken bis zum abwinken). Komang, uns hast Du nicht zum letzten Mal auf Bali gesehen! Nachdem Tauchen widmen wir uns nun dem kulturellen Teil von Bali. Um ehrlich zu sein sind wir nur für Laura nach Ubud gefahren. Bei dieser touristischen Entwicklung reicht es, das Dorf (besser gesagt die Stadt) einmal gesehen zu haben. Wir müssen jedoch zugeben, dass das Hotel wunderschön ist. Inmitten von Reisfeldern gelegen, hören wir in der Nacht diesmal nicht nur Hähne sondern auch Frösche, Vögel und Zirkaden. Dank einem Stromausfall in ganz Ubud kamen wir sogar in den Genuss von einem besonders schönen Sternenhimmel und unzähligen Glühwürmchen. Auch die Massagen sagen uns zu, nur das Kulturelle und das Shoppen überlassen wir Laura.

Ach ja, den weiteren Reiseverlauf habe ich ja auch noch versprochen. Dass wir in vier Tagen noch einmal nach Komodo gehen und dafür nur sechs Tage in Java sind, ist ja hinlänglich bekannt. In den letzten Tagen hat sich zudem ergeben, dass die Fähre von Ambon nach Banda genau zu unseren Reisedaten passt. Juhui, ein Traum geht in Erfüllung. Seit ich Edi Frommenwiler’s Dok über die Schlangeninsel gesehen habe, zieht es mich dorthin zum Tauchen. Sichtweiten von bis zu 50 Metern und unberührte Korallen werden versprochen (http://www.dive-bluemotion.com/banda-islands/deutsch/tauchen-auf-banda/). Die Region ist zudem total abgeschieden und für den Durchschnitts-Urlauber sehr schwer zu erreichen seit Merpati immer wie unregelmässiger fliegt, demnach (hoffentlich) noch nicht so überlaufen wie kürzlich besuchte Plätze. Man darf gespannt sein, was uns dort erwartet. So, nun wartet die nächste Massage auf mich. Habe ich schon erwähnt, wie wohltuend diese sind?

Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Und weiter geht’s, wir sind noch lange nicht müde

  1. Laura

    Auso ig bi scho froh, dasmer ä Stippvisite z’Ubud gmacht hei! Das pulsierende Läbe hie hättimer süsch nie chönne vorsteue! Hecktisch aber nie nervös, gschäftig aber immer heufsbereit u zuvorkommend! U die Läde u die Verchoufsständ :-)) u s’beschte isch, aui warte druf dasme „händelet“ ! Do jubiliert mis Italienerhärz u ig hami hütt so rischtig bim Schoppe ustobet.
    U am Nomi ä mega wohltuende u professionelle Verwöhnschönheits-Spa gnosse. Merci Andrea u Renato!
    Momentan sitzeni uf mim Baukon u lose em Froschkonzärt zue u der Mond hanget verchert ume am Stärnehommu. Eifach magisch

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